09.03.2021

Hocheffiziente Motoren: So will ABB den Klimawandel bekämpfen

Wie sich mit hocheffizienten Motoren und Antrieben die Energieeffizienz von Industrie und Infrastruktur verbessern lassen, zeigt ABB und will so den Klimaschutz vorantreiben.

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Bis 2023 werden Kunden mithilfe der Motoren und Antriebe von ABB schätzungsweise weitere 78 Terrawattstunden Strom einsparen.

Gebäude verschlingen 30 Prozent des globalen Bedarfs. So lauten die Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA). Moderne Elektromotoren und Antriebe sparen bereits Energie. Nicht genug, findet ABB und klärt auf.

Weltweiter Strombedarf ließe sich um bis zu 10 Prozent senken

In den vergangenen zehn Jahren sind Motor- und Antriebstechnologien deutlich energieeffizienter geworden. In der Industrie sind jedoch immer noch rund 300 Millionen von Elektromotoren angetriebene Systeme im Einsatz, die ineffizient sind und daher Energie in großem Maße verschwendet wird. Unabhängige Forschungsergebnisse zeigen unterdessen auf, dass sich der weltweite Strombedarf durch den Austausch dieser Systeme durch optimierte, hocheffiziente Anlagen um bis zu 10 Prozent senken ließe. Das wiederum würde mehr als 40 Prozent zur Gesamtminderung von Treibhausgasemissionen beisteuern, die zur Erfüllung der im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Ziele bis 2040 notwendig ist.

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45 Prozent des weltweiten Strombedarfs gehen auf das Konto von Elektromotoren in Gebäuden und Industrieanwendungen.

Investitionen in Modernisierung führen zu deutlichem Anstieg von Energieeffizienz

ABB ist überzeugt, dass nun ebenfalls Maßnahmen zum Einsatz bestehender und neuer Technologie ergriffen werden sollten, die der Umwelt und der globalen Wirtschaft noch größere Vorteile bringen wird. Morten Wierod, Leiter des Geschäftsbereichs Antriebstechnik bei ABB, betont, dass „45 Prozent des weltweiten Strombedarfs auf das Konto von Elektromotoren in Gebäuden und Industrieanwendungen gehen."

Stromverbrauch im Vergleich

ABB bewertet regelmäßig die Nettoauswirkungen ihrer eigenen installierten Hochleistungsmotoren und -antriebe auf die Energieeffizienz weltweit. 2020 konnten rund 198 Terrawattstunden Strom eingespart werden – dies entspricht mehr als der Hälfte des Jahresbedarfs von Großbritannien. Bis 2023 werden Kunden mithilfe der Motoren und Antriebe von ABB schätzungsweise weitere 78 Terrawattstunden Strom einsparen, was nahezu dem Jahresverbrauch von Belgien, Finnland oder den Philippinen und mehr als dem Jahresbedarf von Chile entspricht.

Regierung und Industrie müssen zusammenarbeiten

Wichtigster Anreiz für Investitionen in der Industrie sind regulatorische Rahmenbedingungen. Während in der Europäischen Union in diesem Jahr die neue Ökodesign-Verordnung (EU 2019/1781) mit strengen neuen Anforderungen an die Energieeffizienz von Motoren und Drehzahlregelungen in Kraft tritt, gibt es in vielen anderen Ländern noch keine konkreten Regelungen. Damit das enorme emissionsmindernde Potenzial von energieeffizienten Antrieben und Motoren ausgeschöpft werden kann, müssen nach Auffassung von ABB alle Anspruchsgruppen ihren Beitrag leisten:

  • Öffentliche Entscheidungsträger und staatliche Regulierungsbehörden sollten Anreize für die Umstellung bieten.

  • Unternehmen, Städte und Länder sollten die Einsparpotenziale und ökologischen Vorteile kennen und Investitionsbereitschaft zeigen.

  • Investoren sollten ihr Kapital in klimaaktive Unternehmen umlenken.

Das ABB-Whitepaper „Achieving the Paris Agreement: The Vital Role of High-Efficiency Motors and Drives in Reducing Energy Consumption” können Sie hier herunterladen.

 

Quelle: ABB

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„Der Beitrag, den die Umstellung von Industrie und Infrastruktur auf diese äußerst energieeffizienten Antriebe und Motoren zu einer nachhaltigeren Gesellschaft leisten kann, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betont Morten Wierod.